Frag nicht, ob etwas gut war, sondern was es bewirkt hat: Woran sahst du Verständnis beim Gegenüber? Welcher Teil erzeugte Widerstand? Welche kleine Änderung könnte die beobachtete Wirkung verbessern? So entsteht ein neugieriger Dialog, der Lösungen hervorbringt. Die Person bleibt handlungsfähig, weil sie Kontexte unterscheiden und gezielt Stellschrauben benennen kann, ohne in Selbstverteidigung zu geraten.
Bevor Empfehlungen kommen, helfen zwei Sätze Kontext: Ziel, Einschränkungen, Erfolgskriterium. Dann wird Feedback anschlussfähig und präzise. Diese Gewohnheit reduziert Missverständnisse spürbar, besonders in heterogenen Gruppen. Wer den Rahmen kurz benennt, lädt klügere Rückmeldungen ein und verhindert Debatten über Nebenschauplätze. So bleibt die Zeitbox heil, und die Antworten treffen das eigentliche Problem.
Bitte um eine spontane Skala: Von eins bis zehn, wie klar war die Kernbotschaft? Was würde dich einen Punkt höher bringen? Diese kleine Messung ergänzt Bauchgefühl durch Richtung. In der nächsten Runde lässt sich prüfen, ob die Zahl stieg. Sichtbare Mini-Fortschritte motivieren und halten die Disziplin, ohne formale Reports oder aufwendige Dashboards zu verlangen.
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